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5 Grün­de war­um Em­ploy­er Bran­ding wich­tig ist

Der Ar­beits­markt hat sich in den letz­ten Jah­ren zu­neh­mend ver­än­dert und be­fin­det sich wei­ter­hin im stän­di­gen Wan­del. Fach­kräf­te sind rar ge­sät, so­dass sich qua­li­fi­zier­te Ta­len­te mitt­ler­wei­le ihre Ar­beit­ge­ber frei aus­su­chen kön­nen. Dies macht das Re­crui­t­ing für Un­ter­neh­men im­mer schwie­ri­ger. Sie ste­hen wort­wört­lich im Kon­kur­renz­kampf um die bes­ten Köp­fe – dem so­ge­nann­ten “War of Ta­lents”. Aber was kön­nen Sie ge­zielt tun, um sich auf dem Ar­beits­markt po­si­tiv von Ih­ren Wett­be­wer­bern ab­zu­he­ben? Die Lö­sung lau­tet Em­ploy­er Bran­ding!

Grün­de für Em­ploy­er Bran­ding

In un­se­ren 5 Em­ploy­er Bran­ding-Tipps für Star­tups ha­ben wir be­reits er­klärt, was Em­ploy­er Bran­ding über­haupt ist. Kurz ge­sagt ist Em­ploy­er Bran­ding “die gän­gi­ge Be­zeich­nung für den Auf­bau und die Pfle­ge ei­nes Un­ter­neh­mens als Ar­beit­ge­ber­mar­ke.” Im Fol­gen­den ha­ben wir 5 Grün­de für Sie zu­sam­men­ge­tra­gen, um Ih­nen nä­her zu brin­gen, war­um Em­ploy­er Bran­ding ei­gent­lich so wich­tig ist.

1. Hö­he­re Leis­tungs­be­reit­schaft

Stu­di­en ha­ben be­wie­sen, dass nicht nur eine mit­ar­bei­ter­freund­li­che und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Ar­beits­um­ge­bung für hö­he­re Leis­tungs­be­reit­schaft sorgt, son­dern auch eine star­ke Ar­beit­ge­ber­mar­ke – denn die Mit­ar­bei­ter, die voll und ganz hin­ter dem Un­ter­neh­men ste­hen und sich mit ihm iden­ti­fi­zie­ren, er­le­di­gen ihre Auf­ga­ben nach­weis­lich schnel­ler und ef­fi­zi­en­ter. Die hö­he­re Leis­tungs­be­reit­schaft spie­gelt sich in ei­nem gut or­ga­ni­sier­ten und mo­ti­vier­ten Team, ei­ner rei­bungs­lo­sen Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen ein­zel­nen Ab­tei­lun­gen und Ar­beits­grup­pen, Freu­de am Um­gang mit Kun­den, so­wie plan­mä­ßig er­füll­ten Ziel­vor­ga­ben wie­der; eine Uto­pie, die durch stra­te­gi­sches Em­ploy­er Bran­ding ge­schaf­fen wer­den kann. Eine star­ke Ar­beit­ge­ber­mar­ke för­dert dar­über hin­aus die in­ter­ne Ar­beits­pro­duk­ti­vi­tät, die sich na­tür­lich wie­der­um auf die Kun­den­zu­frie­den­heit und die Ver­kaufs­zah­len aus­wirkt.

2. Er­höh­tes En­ga­ge­ment für Un­ter­neh­mens­zie­le

Eine star­ke Ar­beit­ge­ber­mar­ke schafft ein Ge­fühl der Zu­ge­hö­rig­keit und Ver­bun­den­heit un­ter den Mit­ar­bei­tern. Die Un­ter­neh­mens­zie­le wer­den so zu ge­mein­sa­men Zie­len, die ein­zeln und als Team ver­folgt und er­reicht wer­den. Die Mit­ar­bei­ter über­neh­men zu­dem die Rol­le von Mar­ken­bot­schaf­tern, die auf po­ten­ti­el­le Kun­den ein­wir­ken und die­se zum Er­werb von Pro­duk­ten oder Dienst­leis­tun­gen ani­mie­ren. Im di­gi­ta­len Zeit­al­ter des In­ter­nets wer­den die­se po­si­ti­ve Bot­schaf­ten häu­fig durch so­zia­le Netz­wer­ke wie Face­book, Twit­ter und Xing ver­mit­telt. – da­durch be­kommt Ihr Un­ter­neh­men ein mensch­li­ches Ge­sicht und kann Ihre Kun­den da­von über­zeu­gen, dass hin­ter Ih­rer er­folg­rei­chen Ge­schäfts­idee nicht nur das Mar­ke­ting, son­dern vor al­lem die en­ga­gier­ten Mit­ar­bei­ter ste­hen.

3. Ge­rin­ge­re Fluk­tua­ti­ons­ra­te

Es ist er­wie­sen, dass je stär­ker die Mit­ar­bei­ter sich mit ei­nem Un­ter­neh­men ver­bun­den füh­len, des­to ge­rin­ger ist das Ri­si­ko, dass sie zu an­de­ren Ar­beit­ge­bern wech­seln. Eine ge­rin­ge­re Fluk­tua­ti­ons­ra­te wei­sen da­her die Un­ter­neh­men auf, de­nen es ge­lun­gen ist, eine star­ke Ar­beit­ge­ber­mar­ke auf­zu­bau­en. Aus die­sem Grund be­kom­men die Per­so­na­ler heut­zu­ta­ge völ­lig neue Auf­ga­ben zu­ge­wie­sen, de­ren Spek­trum weit über die klas­si­sche Re­kru­tie­rung hin­aus­geht – denn es reicht nicht län­ger aus, le­dig­lich ei­nen Mit­ar­bei­ter zu ge­win­nen. Das neue Ziel heißt also : Mit ei­ner star­ken Ar­beit­ge­ber­mar­ke den ge­won­ne­nen Mit­ar­bei­ter lang­fris­tig zu be­hal­ten. Die re­gel­mä­ßig statt­fin­den­den Mit­ar­bei­ter­ge­sprä­che als In­stru­ment der un­ter­neh­mens­wei­ten Feed­back-Kul­tur sind dazu äu­ßerst wich­tig.

4. Ge­rin­ge­re Re­kru­tie­rungs­kos­ten

Ein wei­te­rer gu­ter Grund für Em­ploy­er Bran­ding sind die ge­rin­ge­ren Re­kru­tie­rungs­kos­ten. Die­se hän­gen nicht nur mit der be­reits an­ge­spro­che­nen Fluk­tua­ti­ons­ra­te eng zu­sam­men. Zahl­rei­che Un­ter­su­chun­gen zei­gen näm­lich, dass die Un­ter­neh­men mit ei­ner star­ken Ar­beit­ge­ber­mar­ke we­sent­lich ge­rin­ge­re Re­kru­tie­rungs­kos­ten ha­ben als die­je­ni­gen, die für po­ten­ti­el­le Mit­ar­bei­ter als un­be­kannt und da­durch auch als we­ni­ger ver­trau­ens­wür­dig gel­ten. Mehr noch: Die Kan­di­da­ten, die sich mit dem re­kru­tie­ren­den Un­ter­neh­men iden­ti­fi­zie­ren kön­nen, neh­men häu­fi­ger ei­nen ge­rin­ge­ren Lohn in Kauf. Dies be­weist, dass die fi­nan­zi­el­len Leis­tun­gen nicht die ein­zi­gen Kri­te­ri­en für Ar­beits­su­chen­de sind. Viel lie­ber möch­ten sie sich bei dem “rich­ti­gen” Un­ter­neh­men be­wer­ben und Spaß an ih­rer Ar­beit ha­ben. 

5. We­ni­ger Kran­ken- und Fehl­ta­ge

Im­mer mehr Un­ter­neh­men be­mer­ken all­mäh­lich, dass ihre Mit­ar­bei­ter hin und wie­der an Er­kran­kun­gen lei­den, die ei­gent­lich ver­meid­bar wä­ren. Die Rede ist von per­ma­nen­ter Über­mü­dung, die im schlimms­ten Fall zum Bur­nout-Syn­drom führt. Die Fol­ge sind zu­neh­men­de Kran­ken- und Fehl­ta­ge, die Kos­ten in Mil­li­ar­den­hö­he ver­ur­sa­chen. Ob­wohl die Ur­sa­chen für eine krank­haf­te Über­las­tung von Mit­ar­bei­tern ver­schie­den Ur­sa­chen ha­ben kann, ist ei­nes si­cher: Das Un­ter­neh­men mit ei­ner star­ken Ar­beit­ge­ber­mar­ke kann sei­ne Mit­ar­bei­ter nach­hal­tig an sich bin­den und ih­nen ei­nen er­fül­len­den Ar­beits­platz mit at­trak­ti­ven Ent­fal­tungs­mög­lich­kei­ten bie­ten. Das führt dazu, dass die Mit­ar­bei­ter, die sich mit ih­rem Un­ter­neh­men ver­bun­den füh­len, ger­ne auf Kran­ken- und Fehl­ta­ge ver­zich­ten bzw. sie nur in An­spruch neh­men, wenn sie wirk­lich not­wen­dig sind.

 

Do­mi­ni­que ist seit vie­len Jah­ren Teil des enno.digital Teams und hat als Pro­jekt­lei­te­rin für di­gi­ta­le Pro­jek­te Ein­sicht in alle Be­rei­che.

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