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Als Marketer oder Betreiber eines Onlineshops tut man für gewöhnlich alles Mögliche, um mehr Traffic auf der Webseite zu generieren. Die Conversionrate soll durch Suchmaschinen- und Affiliate Marketing erhöht werden, es wird Platz 1 auf der Google Ergebnisliste angestrebt, um sich sowohl gegen die altbekannte, als auch die täglich neu aufkeimende Konkurrenz durchzusetzen. Im Wettkampf um die Klicks wird aber oft ein sehr wichtiges Kriterium außer Acht gelassen: die Webseiten Geschwindigkeit. Trotzdem sie in direkter Verbindung zu den Conversions steht, kümmert sich kaum jemand um ihre Optimierung. Es ist aber in der Tat so, dass man schon durch kleine Tricks die Ladezeit einer Webseite um mehrere Sekunden verringern kann.

Die Ladezeit wird auch PageSpeed genannt und beschreibt die benötigte Zeit, bis eine Webseite vollständig geladen ist. Je schneller eine Seite geladen wird, desto schneller kann der Besucher die Inhalte natürlich wahrnehmen und entsprechend innerhalb der Webseite navigieren. Außerdem sorgt eine schnelle Ladezeit auch dafür, dass ein Besucher eine Webseite überhaupt besuchen kann und nicht aufgrund langer Wartezeit den Besuch abbricht, bevor er Inhalte sehen konnte.

Seitenladezeit beeinflusst die Conversions

Google als größter Suchmaschinenbetreiber hat den Begriff PageSpeed geprägt und obwohl ein großer Teil der Ranking Algorithmen unter Verschluss gehalten wird ist es in der Tat so, dass der Ladezeit eine durchaus signifikante Bedeutung zukommt. Die Webseiten Performance insgesamt ist extrem bedeutend, um beim Ranking ganz oben zu landen.
Mal von der Optimierung für Google abgesehen, eine schnellere Ladezeit beeinflusst vor allem die Usability in hohem Maße! Wer wartet schon gerne ewig, bis ihm beim Onlineshopping das Produkt in verschiedenen Farben angezeigt wird oder bis die Bilder einer Galerie geladen werden, die man sich anschauen möchte. Dass also ein besseres Nutzererlebnis geschaffen werden kann, ist nicht von der Hand zu weisen.

Das wiederum erhöht auch die Verweildauer einzelner Nutzer, die dementsprechend mehr Informationen aufnehmen oder ein besseres Shopping Erlebnis haben und deshalb den Bestellvorgang bis zum Schluss mitmachen. Die Seitenaufrufe pro Nutzung erhöhen sich dadurch wie von selbst und die Klickraten ebenfalls. Es ist also definitiv so, dass E-Commerce Webseiten Ihre Sales in Abhängigkeit von der Verringerung der Ladezeiten erhöhen. Der PageSpeed hat also einen messbaren Einfluss, den jeder für sich nutzen sollte!

Bessere Ladezeiten mit 7 einfachen Tipps

Trotzdem es mit wenig Aufwand möglich ist, den PageSpeed zu erhöhen, kümmern sich nur sehr wenige um die Optimierung. Die folgenden Tipps sollen Ihnen dabei helfen, Ihre Webseite auf unkomplizierte Art und Weise schneller zu machen.

1. Browser Caching aktivieren

Das Browser-Caching sorgt beispielsweise dafür, dass wiederkehrende Elemente einer Webseite, wie die Logo-Grafik, nicht jedes mal neu vom Server angefordert werden müssen. Eine Verbesserung in dieser Hinsicht kann erzielt werden, wenn der Webentwickler die Ablaufdaten von Dateien optimiert. Webseiteninhalte, die sich selten ändern, kann ein längeres Ablaufdatum zugewiesen werden, sodass die gleichen Elemente nicht immer wieder neu abgerufen werden müssen.

2. Asynchrones Laden der Ressourcen

Auf den meisten Webseiten werden alle verfügbaren Ressourcen direkt geladen, obwohl sie erst nach einer Aktion oder einem Scrollen sichtbar werden. Um die initial zu ladende Datenmenge so gering wie möglich zu halten, sollten Ressourcen asynchron laden, damit Inhalte erst dann geladen werden, wenn sie nötig sind und tatsächlich abgerufen werden.

3. Datei Komprimierung

Weiterhin ist es möglich, Dateien automatisch zu komprimieren. Nach einem Kompressions-Algorithmus können wiederkehrenden Zeichenketten in Dateien identifiziert und dann in Variablen abgespeichert werden, sodass wiederkehrende Textmuster gespart werden.

4.Bild & Grafik Komprimierung

Neben der Komprimierung von Texten kann auch die Bild- und Grafik-Optimierung hilfreich sein. Unterschieden werden kann in verlustfreie und verlustbehaftete Komprimierung. Erstere entfernt nicht benötigte, identische Bildabschnitte. Die zweite Variante macht Bildbereiche ausfindig, die ungefähr die selben Farbräume aufweisen und gleicht diese auf exakt denselben Farbwert an. Die unterschiede zwischen dem Original und der optimierten Version sind für Nicht-Grafiker so gut wie nicht erkennbar.

5. Code aufräumen

Es sollte außerdem eine Trennung von unnötigem Ballast bei der Programmierung vorgenommen werden. Kommentare und umfangreiche Einrückungen machen den Code zwar verständlich, der Browser benötigt diese Informationen aber natürlich nicht. Doppelte Leerzeichen, Tabulatoren und Zeilenumbrüche lassen sich also vollständig entfernen, ohne die Lauffähigkeit zu beeinträchtigen!

6. CSS Dateien kombinieren

Durch Zusammenlegung von Dateien kann der Seitenaufbau ebenfalls drastisch beschleunigt werden. Erstens erlauben moderne Browser sowieso oft nur eine begrenzte Anzahl an gleichzeitigen Downloads, zweitens werden mit Cookies beispielsweise Informationen mitgesendet, die gar nicht benötigt werden. Die Kombination von CSS-Dateien bringt also einen großen Vorteil mit sich.

7. Above-the-Fold nutzen

Der Above-the-Fold-Bereich, der für den Nutzer auf den ersten Blick sichtbar ist, sollte mit den wirklich wichtigen Informationen sofort verfügbar sein. Alle anderen Dateien sollten erst im Anschluss vom Server angefordert werden.

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