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Pin­te­rest Ads – das neue An­zei­gen­pro­gramm

Pin­te­rest steigt groß in das Ver­mark­tungs­ge­schäft ein und ver­sucht mit sei­nen Kon­kur­ren­ten Face­book und Goog­le mit­zu­hal­ten. So kön­nen ab so­fort Un­ter­neh­men welt­weit in Deutsch­land, Ös­ter­reich, Spa­ni­en und Ita­li­en auf Pin­te­rest An­zei­gen schal­ten – die so­ge­nann­ten Pin­te­rest Ads. 2018 star­te­te das An­zei­gen­pro­gramm be­reits in Frank­reich als ers­tem nicht-eng­lisch­spra­chi­gen Markt. Nun ist es in elf Län­dern ver­füg­bar: den USA, Groß­bri­tan­ni­en, Aus­tra­li­en, Ka­na­da, Frank­reich, Ir­land, Neu­see­land, Deutsch­land, Ös­ter­reich, Spa­ni­en und Ita­li­en. Pin­te­rest hat dar­über hin­aus An­zei­gen­tests in den Nie­der­lan­den, Bel­gi­en, Por­tu­gal und der Schweiz ge­star­tet.

Was sind Pin­te­rest Ads?

Pin­te­rest hat deutsch­land­weit rund 3 Mil­lio­nen Nut­zer, die täg­lich über 3,2 Mil­lio­nen Pins er­stel­len. Auf­grund der zahl­rei­chen, ver­schie­de­nen Ka­te­go­ri­en eig­net sich Pin­te­rest als Wer­be­platt­form für die un­ter­schied­lichs­ten Bran­chen. Da vie­le User Pin­te­rest nut­zen, um An­re­gun­gen und In­spi­ra­ti­on zu fin­den oder neue Pro­duk­te zu ent­de­cken, lässt sich Wer­bung re­la­tiv na­tür­lich in die Web­sei­te ein­bet­ten, ohne dass sie als auf­dring­lich emp­fun­den wird. So kön­nen Sie als Wer­be­trei­ben­der, wenn Sie Tipps und An­re­gun­gen bie­ten, auch gleich auf ein dazu pas­sen­des Pro­dukt ver­wei­sen. Die­se Tat­sa­che gibt Pin­te­rest ge­gen­über Platt­for­men wie Goog­le und Face­book, bei den­ne Wer­bung oft als un­na­tür­lich und auf­dring­lich emp­fun­den wird, ei­nen Vor­teil.

Für wel­che Un­ter­neh­men eig­nen sich Pin­te­rest Ads?

Die Platt­form wird haupt­säch­lich von weib­li­chen Usern ge­nutzt, aber auch Män­ner schei­nen im­mer mehr Freu­de an der Platt­form für vi­su­el­le Ide­en­samm­lun­gen zu ha­ben – zu­min­dest zeigt dies der An­stieg an männ­li­chen User in den letz­ten Jah­ren. Im Pin­te­rest Feed fin­den sich vie­le Bran­chen – do­mi­niert wer­den die In­hal­te je­doch nach wie vor von The­men wie Wohn­kul­tur, Ko­chen, Mode, Schön­heit und DIY-Wa­ren. Da­her sind die Wer­be­mög­lich­kei­ten für Un­ter­neh­men aus die­sen Bran­chen si­cher­lich be­son­ders span­nend, aber auch für alle an­de­ren Un­ter­neh­men und Bran­chen er­öff­net die Platt­form vie­le neue Chan­cen.

Die ver­schie­de­nen Ar­ten von Pin­te­rest Ads

Pro­mo­ted Pins: Die so­ge­nann­ten Pro­mo­te­ted Pins stel­len die Stan­dar­d­an­zei­gen auf Pin­te­rest dar. Grund­la­ge ist im­mer ein nor­ma­ler Pin, den Sie be­reits ver­öf­fent­licht ha­ben. Ma­chen Sie die­sen zu ei­nem Pro­mo­ted Pin, taucht er nicht nur auf Ih­rer Pinn­wand und bei Ih­ren Abon­nen­ten auf, son­dern er wird auch sol­chen Usern an­ge­zeigt, die Ih­ren Pin­te­rest-Ac­count nicht abon­niert ha­ben – ganz ähn­lich wie bei Face­book Ads. So ha­ben Sie auch hier grund­sätz­lich meh­re­re Mög­lich­kei­ten, um die User-Grup­pen ein­zu­gren­zen, de­nen Ihr Pro­mo­ted Pin aus­ge­spielt wer­den soll.

Pro­mo­ted Vi­deo Pins: Ein Pro­mo­ted Vi­deo Pin ist ein Vi­deo, das Wer­be­zwe­cken dient. Mit ei­nem sol­chen Vi­deo Pin kön­nen Sie Ihre Reich­wei­te und Sicht­bar­keit ver­bes­sern – denn ein gut ge­mach­tes Vi­deo zieht Auf­merk­sam­keit auf sich und wird im Ide­al­fall von der Com­mu­ni­ty selbst wei­ter­ver­brei­tet. Ein sol­ches Vi­deo darf theo­re­tisch bis zu 30 Mi­nu­ten lang sein; al­ler­dings wird eine Lauf­zeit von 15 bis 45 Se­kun­den emp­foh­len. Sehr viel län­ge­re Vi­de­os sind nur dann sinn­voll, wenn sie hoch­wer­ti­gen Con­tent bie­ten, der den In­ter­es­sen der Ziel­grup­pe ent­spricht. Die Wie­der­ga­be des Vi­de­os be­ginnt au­to­ma­tisch, so­bald das Vi­deo beim Scrol­len im sicht­ba­ren Be­reich er­scheint – al­ler­dings ist der Ton zu­nächst aus­ge­schal­tet, denn die­ser muss vom User erst ein­ge­schal­tet wer­den.

One-tap Pins: Das An­zei­gen­for­mat One-tap Pin un­ter­schei­det sich auf den ers­ten Blick kaum von ei­nem Pro­mo­ted Pin. Sei­ne Be­son­der­heit zeigt sich erst, wenn man den Pin an­klickt. Der Nut­zer öff­net da­durch nicht – wie sonst üb­lich – die Groß­an­sicht des Pins, son­dern wird di­rekt auf die Web­site des Wer­be­trei­ben­den wei­ter­ge­lei­tet.

Pro­mo­ted App Pins: Die­ses For­mat ist vor al­lem für Ad­ver­ti­ser in­ter­es­sant, die eine App be­wer­ben möch­ten. Egal, ob iOS- oder An­dro­id-App: Die Nut­zer kön­nen über ei­nen im Pin in­te­grier­ten But­ton die App di­rekt her­un­ter­la­den und in­stal­lie­ren. So muss der Nut­zer nicht erst auf die Web­sei­te kli­cken und lang­wie­rig die be­tref­fen­de App su­chen – statt­des­sen hat er di­rekt Zu­griff auf die An­wen­dung und kann sie so­fort nut­zen.

Ci­ne­ma­tic Pins: Hier­bei han­delt es sich um eine Vi­deo-An­zei­ge ohne Auto-Play. Ein Ci­ne­ma­tic Pin ent­hält ei­nen kur­zen Clip, der al­ler­dings nur dann ab­ge­spielt wird, wenn der User im ei­ge­nen Feed über das Vi­deo scrollt. Das äh­nelt dem Prin­zip des Pro­mo­ted Vi­deo Pin. Die­ses Wer­be­for­mat wird über­wie­gend für auf Mar­ken- oder Per­so­nen Bran­ding ge­nutzt.

Ver­schie­de­ne Kam­pa­gnen­ar­ten für un­ter­schied­li­che Be­dürf­nis­se

Wel­che Kam­pa­gne Sie für Ihre Wer­be­prä­senz bei Pin­te­rest ver­wen­den soll­ten, hängt von den Zie­len Ih­res Un­ter­neh­mens ab. Denn auch wenn die meis­ten Un­ter­neh­men letzt­lich eine Er­hö­hung des Um­sat­zes an­stre­ben, so ver­fol­gen sie nicht alle die­sel­be Stra­te­gie, um das zu er­rei­chen. Ma­chen Sie sich also vor der Wahl Ih­rer Kam­pa­gnen­art be­wusst, was ge­nau der Zweck Ih­rer Wer­be­kam­pa­gne ist: Wol­len Sie spe­zi­ell die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern? Oder wol­len Sie vor al­lem Traf­fic auf Ihre Web­site zie­hen? Wäh­len Sie dann ab­hän­gig von Ih­rer Ziel­set­zung die pas­sen­de Kam­pa­gnen­art bei Pin­te­rest aus. Bei Pin­te­rest kön­nen Sie aus drei un­ter­schied­li­chen Kam­pa­gnen wäh­len:

  • Traf­fic-Kam­pa­gne: Mit der Traf­fic-Kam­pa­gne lei­ten Sie User von Pin­te­rest auf eine an­de­re Web­site, um so Traf­fic zu ge­ne­rie­ren und po­ten­zi­el­le Kun­den auf Ihre ver­link­te Web­prä­senz auf­merk­sam zu ma­chen.
  • En­ga­ge­ment-Kam­pa­gne: Die­se Kam­pa­gnen­art dient dem Zweck, die User-In­ter­ak­ti­on zu stei­gern. Der User soll dazu an­ge­regt wer­den, öf­ter zu kli­cken und sich mehr Pro­duk­te an­zu­se­hen.
  • Awa­reness-Kam­pa­gne: Wol­len Sie die Be­kannt­heit ei­ner Mar­ke stei­gern, ist die Awa­reness Kam­pa­gne die rich­ti­ge Wahl.

Die Kos­ten von Pin­te­rest Ads

  • Traf­fic-Kam­pa­gne: Cost per Click (CPC) – für je­den Klick auf den Link, der zur Ziel­web­sei­te führt, fal­len Kos­ten an.
  • En­ga­ge­ment-Kam­pa­gne: Cost per Ac­tion (CPA) – Kos­ten fal­len für jede Ak­ti­on an, die vom ein­zel­nen Nut­zer mit dem ge­spon­ser­ten Pin voll­zo­gen wird (etwa ein Klick auf den Pin selbst oder auf das Like- oder Re­pin-Sym­bol des Pins).
  • Awa­reness-Kam­pa­gne: Cost per Mil­le (CPM) – für je­den tau­sends­ten Sei­ten­auf­ruf fal­len Kos­ten an.

Die ge­naue Höhe der oben an­ge­ge­be­nen Kos­ten er­gibt sich aus ei­nem Auk­ti­ons­sys­tem. Ob Ihre Wer­bung tat­säch­lich aus­ge­spielt wird, hängt also auch von den Ge­bo­ten Ih­rer Kon­kur­ren­ten ab. Es gibt kei­ne gleich­blei­ben­den Fest­prei­se, son­dern der Preis fällt bei je­der Wer­be-Kam­pa­gne an­ders aus.

Me­li­na ar­bei­tet seit 2018 als Seo-Tex­te­rin bei enno.digital.

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