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Ar­beit 4.0 – Wie pro­fi­tiert mein Un­ter­neh­men von ei­nem So­ci­al In­tra­net?

Nicht nur Un­ter­neh­mens­rie­sen wie Bosch, Daim­ler und die Deut­sche Bahn sind Vor­rei­ter be­züg­lich Ar­beit 4.0. Mitt­ler­wei­le zie­hen vie­le mit und mehr als je­des drit­te Un­ter­neh­men ar­bei­tet mit ei­nem So­ci­al In­tra­net. Schnel­le Kom­mu­ni­ka­ti­on, of­fen und trans­pa­rent, Pro­jekt­ar­beit on­line und in Echt­zeit. Er­heb­li­che Re­du­zie­rung von Email­ver­kehr und der Auf­bruch von Kom­mu­ni­ka­ti­ons­hier­ar­chi­en hö­ren sich schon sehr viel­ver­spre­chend an, aber was ist ein So­ci­al In­tra­net ei­gent­lich ge­nau und wie pro­fi­tie­ren Un­ter­neh­men da­von?

In­tra­net + So­ci­al = So­ci­al In­tra­net

Be­griffs­de­fi­ni­tio­nen fal­len auch den­je­ni­gen schwer, die sehr in­ter­netaf­fin sind und sich täg­lich mit neu­es­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gi­en be­fas­sen. Je­der hat eine Ah­nung da­von, ir­gend­ei­ne As­so­zia­ti­on im Hin­ter­kopf, kla­re De­fi­ni­tio­nen fal­len aber oft so­gar Blog­gern und In­ter­net Ex­per­ten schwer. Wir ver­su­chen es:

Ein In­tra­net ist eine un­ter­neh­mens­in­ter­ne Web­sei­te, die es Mit­ar­bei­tern er­mög­licht, sich zu ver­net­zen und pro­jekt- be­zie­hungs­wei­se auf­ga­ben­be­zo­gen zu kom­mu­ni­zie­ren. Das In­tra­net dient da­bei also als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nal und Platt­form für ein­fa­che Zu­sam­men­ar­beit und Or­ga­ni­sa­ti­on von Auf­ga­ben.

Auch So­ci­al ist ein ex­trem häu­fig ver­wen­de­ter Be­griff, so­dass kaum je­mand wirk­lich auf den Punkt brin­gen kann, was er be­deu­tet. So­ci­al be­deu­tet da­bei ei­gent­lich nur, dass sich Men­schen un­ter­ein­an­der ver­net­zen und in­ter­agie­ren kön­nen. Eine So­ci­al Soft­ware ist dem­nach eine Soft­ware, die eine sol­che Ver­net­zung er­mög­licht.

Das So­ci­al In­tra­net stellt eine Web­sei­te dar, bei der je­der Mit­ar­bei­ter als Au­tor auf­tritt und da­mit die Mög­lich­keit hat, Con­tent zu tei­len, zu er­stel­len und Feed­back zu ge­ben. Ein ak­ti­ver und ein­fa­cher Aus­tausch un­ab­hän­gig vom Sta­tus im Un­ter­neh­men ist da­mit ge­ge­ben. Pro­jekt­ar­bei­ten kön­nen da­durch in Echt­zeit ak­tua­li­siert und Wis­sen wei­ter­ge­ge­ben wer­den. Ein So­ci­al In­tra­net ist also ge­prägt durch die be­tei­lig­ten Per­so­nen und de­ren Mit­ein­an­der. Die In­for­ma­ti­ons­ver­mitt­lung und Kol­la­bo­ra­ti­on ist da­bei so­gar orts­un­ge­bun­den, so­dass auch Leu­te von un­ter­wegs oder aus dem Home-Of­fice be­tei­ligt sind.

Der Un­ter­schied zum tra­di­tio­nel­len In­tra­net liegt dar­in, dass dort nur eine klei­ne Aus­wahl an Ver­ant­wort­li­chen tat­säch­lich als Edi­tor Auf­ga­ben er­stel­len und zu­wei­sen kön­nen. Ein tat­säch­lich ak­ti­ver Aus­tausch fin­det we­ni­ger statt, was eher eine ge­wis­se An­ony­mi­tät er­zeugt.

Vor­tei­le vir­tu­el­ler Ar­beits­räu­me

Mal ab­ge­se­hen von der ver­ein­fach­ten und schnel­le­ren Kom­mu­ni­ka­ti­on, die ein So­ci­al In­tra­net schafft, bie­tet ein sol­ches Netz­werk auch noch vie­le wei­te­re Vor­tei­le. Selbst­ver­ständ­lich er­setzt es kei­ne Mee­tings, aber Up­dates und di­rek­tes Feed­back kön­nen so in se­kun­den­schnel­le di­rekt zu dem ge­lan­gen, der es be­nö­tigt. Der Work­flow ei­nes Teams kann da­durch schnel­ler und dy­na­mi­scher ge­stal­tet wer­den. Die Pro­duk­ti­vi­tät steigt tat­säch­lich zwi­schen 20 und 25%.

Gleich­zei­tig führt ein sol­cher vir­tu­el­ler Ar­beits­raum auch dazu, dass Email Flu­ten teil­wei­se ein­ge­dämmt wer­den. 25% we­ni­ger Emails wer­den ver­schickt, da man über das In­tra­net viel schnel­ler und ein­fa­cher kom­men­tie­ren und ver­än­dern kann, ohne dass der Work­flow durch das Öff­nen von Mails ge­stört wird. Ob aus dem Büro, Home-Of­fice oder un­ter­wegs: je­der bleibt auf dem ak­tu­el­len Stand.

So­ci­al In­tra­net – weil man ge­mein­sam stär­ker ist

Um ein So­ci­al In­tra­net er­folg­reich im Un­ter­neh­men ein­füh­ren zu kön­nen ist es aber si­cher­lich auch wich­tig, dass sich Ge­schäfts­füh­rer und Vor­stän­de eben­falls be­tei­li­gen und Be­reit­schaft zur of­fe­nen Kom­mu­ni­ka­ti­on zei­gen. Nur wer mit gu­tem Vor­bild vor­an geht und be­reit ist, ei­ge­nes Wis­sen zu tei­len, für den kann ein So­ci­al In­tra­net ei­nen tat­säch­lich gro­ßen Mehr­wert brin­gen. So­bald es Per­so­nen gibt, die nicht mit­ma­chen, wird ein sol­ches Netz­werk ge­stört. Wich­tig ist eben­falls, dass bei der Wahl ei­ner Soft­ware oder ei­nes An­bie­ters ganz ge­nau hin­ge­schaut wird und Funk­tio­nen ge­tes­tet wer­den. An­sons­ten pas­siert es schnell, dass Mit­ar­bei­ter doch auf die gän­gi­gen so­zia­len Netz­wer­ke wie Face­book, Whats­app und Co. zu­rück­grei­fen, da die­se im Zwei­fel leich­ter be­dien­bar sind.

Ide­en, Ent­schei­dun­gen und Stra­te­gi­en kön­nen durch ein So­ci­al In­tra­net zu­künf­tig von in­nen her­aus ent­wi­ckelt wer­den, also durch die Be­tei­li­gung al­ler Be­trof­fe­nen, an­statt dass die­se le­dig­lich von der ab­ge­kap­sel­ten Füh­rungs­rie­ge kom­men und spä­ter bloß ver­kün­det wer­den. Ein so­zia­les In­tra­net kann dem­entspre­chend eine gro­ße Chan­ce sein, die in­ter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on zu ver­ein­fa­chen, zu öff­nen und Ar­beits­ab­läu­fe dy­na­mi­scher zu ge­stal­ten.

Do­mi­ni­que ist seit vie­len Jah­ren Teil des enno.digital Teams und hat als Pro­jekt­lei­te­rin für di­gi­ta­le Pro­jek­te Ein­sicht in alle Be­rei­che.

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